Weben

Weben

Weben ist eine Technik zur Herstellung von textilen Flächengebilden bei dem zwei Fadensysteme – die Kette (Kettfaden) und der Schuss(faden) – rechtwinkelig miteinander verkreuzt werden.
Das Erzeugnis wird in der Fachsprache als Gewebe bezeichnet, ein Begriff, der sowohl Tuche (umgangssprachlich: „Stoff“) als auch andere Produkte umfasst, wie beispielsweise gewebte Teppiche oder Tapeten.

Webrahmen

Für den Einstieg ist der Webrahmen ein passendes Gerät. Es gibt Varianten mit festem Rahmen in 40, 60, 80 und 120 cm Breite oder platzsparende klappbare Webrahmen in 30, 50 und 70 cm.

Im Rahmen sind vorne der Warenbaum und hinten der Kettbaum drehbar gelagert. Auf diesen beiden zieht man die Kette auf. In der Mitte befindet sich der Kammhalter mit einer unteren und einer oberen Rast für den Webkamm. Der Webkamm hat abwechselnd Löcher und Schlitze, durch die die Kettfäden laufen. Wird der Webkamm nun von der oberen Position des Kammhalters in die untere bewegt, bleiben die Fäden in den Schlitzen in der gleichen Ebene, während sich die Fäden in den Löchern nach unten bewegen. Dadurch entsteht das sogenannte Fach, durch das die Webnadel oder das Webschiffchen geschossen wird. Danach wird der Webkamm aus dem Kammhalter gelöst und der Schussfaden damit an den vorhergehenden Faden angedrückt. Nun wird der Kammhalter in die obere Position gelegt und der nächste Faden geschossen.

Die Schlitz-/ Lochanzahl im Webkamm entscheidet über die Beschaffenheit des Gewebes. Je mehr Löcher, desto feiner das Gewebe. Ein zusätzlicher Kammhalter ermöglicht eine zusätzliche Steigerung der Feinheit, Dicke oder Breite des Gewebes. Um längere oder dickere Gewebe herzustellen kann optional ein großer Warenbaum nachgerüstet werden.

Webstuhl

Ein Webstuhl ermöglicht die Herstellung aufwendigerer Gewebe. Der Webkamm hat anders als beim Webrahmen nur Schlitze und ist in einer Wippe gelagert. Er dient dem Auseinanderhalten der einzelnen Kettfäden und dem Anrücken an den vorherigen Schussfaden.

Die Beschaffenheit des Gewebes hängt beim Webstuhl von der Anzahl der Schäfte ab. Ein Schaft ist ein Rahmen im welchem die Weblitzen – Schnüre mit Augen zum Heben und Senken der einzelnen Kettfäden – angebracht sind. Je mehr Schäfte ein Webstuhl hat, desto aufwändigere Gewebe lassen sich herstellen. Beispiele sind hier der 4-Schaft, 8-Schaft und 16-Schaft Webstuhl. Die Schäfte können über Hebel oder Fußtritte gesteuert werden.

Ein Tischwebstuhl kann auch mit einem Untergestell mit Ablageflächen und vier Trittpedalen aufgerüstet werden. Es gibt auch einen klappbaren Webstuhl für das Ausprobieren von Mustern.

Anleitungen:

Weben lernen am Ashford-Webrahmen Knitters Loom
Weben lernen am Ashford-Webrahmen „Knitters Loom” (PDF-Datei)

Weben lernen am Ashford-Webrahmen Rigid Heddle
Weben lernen am Ashford-Webrahmen „Rigid Heddle” (PDF-Datei)

Katalog:

Ashford Produktkatalog Weben (PDF-Datei)

Unser Angebot fürs Weben umfasst:

  • Bandwebrahmen
  • Kleinwebrahmen
  • Tapisserie Webrahmen
  • Webrahmen Rigid Heddle
  • Webrahmen Knitters Loom
  • Untergestelle für Webrahmen
  • Webkämme für Webrahmen
  • Webstühle
  • Untergestelle für Webstühle
  • Webkämme für Webstühle
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  • Schiffchen, Webnadeln
  • Spulenwickler, Fransenwickler
  • Schärrahmen, Schärbaum
  • Weblitzen Texolv
  • Zubehör und Ersatzteile
  • Webgarne von Venne

Hier finden Sie Anleitungsvideos zum Thema Weben.